Trauma-Definition


TRAUMA

 

Bevor wir uns über die verschiedenen Therapie-Optionen Gedanken machen,

sollten wir erst einmal klären, was ein Trauma überhaupt ist, was es bewirken kann, mit welchen Komplikationen zu rechnen ist. 

 

>>> Was ist ein Trauma?

Ein Trauma kann entweder nur psychischer Art sein, nur körperlich, oder aber auch beides miteinander verknüpft.

 

>>> Ein Trauma ist

eine erschütternde, existentiell oft als absolut lebensbedrohlich erlebte Situation, die im Augenblick des Ereignisses die natürlichen Bewälti-gungs-Strategien für Notfälle aktiviert:

  1. KAMPF,
  2. FLUCHT oder
  3. ERSTARRUNG

  

 >>> Was geschieht bei einem Trauma im Körper?

  1. Ausschüttung/Überflutung von/mit Stress-Hormonen
  2. Alarm-Bereitschaft
  3. Mobilisierung von Energie-Reserven
  4. Abkoppelung der Amygdala (Reptilien-Gehirn) vom Hippokampus für eine schnelle Notfall-Reaktion, aber ohne Speicherung der komplexen Inhalte im Großhirn, wobei die

Trauma-Begleitumstände (Außenreize) je nach Sinneskanal:

  • hören,
  • sehen,
  • riechen,
  • schmecken,
  • fühlen

isoliert voneinander, unbewusst abgespeichert werden.

 

>>> Die Trauma-Häufigkeit ist oft ausschlaggebend!

  • Eine einmalige Bedrohung

kann vom Betroffenen meist anders verarbeitet werden, als 

  • ständige Wiederholungen, 
  • bzw. Re-Traumatisierungen durch Trigger (=Reize im Außen), 

   welche die  

  • in den isolierten Speicherplätzen des Gehirns gesammelten Erinnerungen unbewusst und unkontrollierbar immer wieder neu re-aktivieren können.

  

>>> Welche Situationen können traumatisieren?

Mögliche Beispiele:

  • allgemein: Einzel-/Mehrfach-/Komplex-Trauma, Erb-Trauma, Stellvertreter-Erkrankung, Familien-Geheimnisse, gesellschaftlich verursachte Traumen, symbiotisches Trauma, Miasmen, Karma
  • durch andere: Naturkatastrophen, Krieg, Vertreibung, Folter, medizinische Eingriffe, Geburts-Trauma, Unfälle, Verluste, Vernachlässigung, Gewalt (physisch, psychisch), sexualisierte Gewalt, sexueller Missbrauch, Zeugen von Gewaltgeschehnissen, Leben mit Traumatisierten
  • energetisch: Geopathie, Raum-Energien, Umwelt-Strahlung, Energie-Verlust/-Raub, Fremdenergie-Attacken, nächtliche Energie-Übergriffe, Seelenanteil-Verlust/-Raub, Energie-Anhaftung, geistige Stör-Energien, Retouren-Energie nach magischen Ritualen, Poltergeister, Walk-In, extraterrestrische Probleme
  • eigenes Trauma: Karma, Systemik, symbiotisch (von Mutter), genetisch, toxisch, Miasma, Zeugung, Schwangerschaft, Geburt, Neugeborenes, Kindergarten/Schule, Jugendlicher, Erwachsener, Senior, durch eine Person, durch einen Ort/ein Objekt, Trauma-Zeuge, medizinisch/pädagogisches Personal, Re-Traumatisierungen
  • erworbenes Trauma: Mütterlich (Symbiose-Trauma), väterlich, Genetik/Konstitution, Verlust eines intrauterinen Zwillings (im Mutterleib), Frühgeburt/Inkubator, Geburtstrauma, Abnabelung bei Geburt, frühe Schnuller-Entwöhnung, Verlaufen, Geschwister-Verlust/Abort (Abgang), Klinik-Aufenthalte, medizinische Eingriffe, Impfungen/Arzneien, toxische Belastung (Gift), schwere Erkrankung/Tod/lange Abwesenheit der Eltern, Umzug, Trennung, Scheidung, Verluste allgemein

 

 >>> Mögliche Reaktions-Arten auf eine Traumatisierung:

  • Aggressivität
  • Überdrehtheit
  • Hyperaktivität
  • Kontrollsucht
  • Destruktivität
  • Dissoziation (Abspaltung)
  • Flucht
  • Lähmung
  • Verdrängung
  • Depression/Rückzug

 

>>> Trauma-Folgestörungen

können vielfältig sein, und beeinträchtigen oft Psyche und Körper!

  • akute Belastungs-Reaktion
  • Vegetative Übererregung:
    • z. B. panische Angst,
    • Herzrasen,
    • Schweißausbrüche,
    • Zittern,
    • Amnesie,
    • Depression, Verzweiflung, Rückzug,
    • Über-Reaktivität,
    • körperlich-geistige Erschöpfung und
    • körperliche Erkrankungen/Schmerzen
  • PTSD (Posttraumatische Belastungs-Störung) mit ähnlicher Symptomatik wie bei der vegetativen Übererregung
  • Ess-Störungen als "Notlösung"
  • Sexuelle Störungen

 

>>> Die Re-Traumatisierungs-Gefahr ist allgegenwärtig!

Durch unbewusste Trigger (Reize) im Außen können die Inhalte der isolierten Speicherplätze völlig unabhängig voneinander, und ohne zeitliche Abfolge aktiviert werden = Re-Traumatisierung - jeweils mit erneuter Stress-Hormon-Ausschüttung und den oben genannten Trauma-Punkten 2.-4.

 

Die unkontrollierte, wiederholte Stress-Hormon-Ausschüttung

kann zu einer dauerhaften Umschaltung im Gehirn führen

> mit einer Schrumpfung des Hippokampus als Folgeerscheinung,

> einer kontinuierlich gesteigerten Reiz-Empfindlichkeit (z. B. AD(H)S)

> und dauerhaft gestörten Gehirn-Botenstoffen.

 

Die dissoziative Amnesie  (ganz oder teilweises Fehlen von Erinnerungen) folgt häufig darauf, was wiederum auch

> wiederholte, unkontrollierbare Flashbacks (blitzartiges Wiedererleben/ Erinnern der ursprünglichen Traumatisierung) provozieren kann.

 

Ich berate Sie gerne individuell, welche Therapie/n/ Heilmethode/n für Ihre spezielle (Trauma-)Situation bestmöglich geeignet ist!

 

Bitte beachten Sie: Obwohl die Kenntnisse über diese Grundlagen oft auf einer jahrtausendealten Tradition beruhen, sind sie naturwissenschaftlich noch nicht erwiesen - ihre Wirksamkeit ist nur durch die alternative Erfahrungs-Heilkunde belegt.