Bildrechte: Sabine Klingler I Heilpraktikerin
Bildrechte: Sabine Klingler I Heilpraktikerin

Geister-Begegnungen

 

Die Schneiderpuppe

Aus Kindertagen kann ich mich daran erinnern, dass mein Kinderbettchen im Schlafzimmer meiner Eltern aufgestellt war.

 

Da meine Mama zu dem Zeitpunkt auch gerne hobbymäßig schneiderte, gesellte sich dann auch eine sg. Schneiderpuppe dazu, die Tag und Nacht an der gleichen Stelle hinter der Tür in einer Ecke vor dem Kleiderschrank stand.

 

Dadurch, dass sie ja Modell für reale Schnitte war, hatte sie natürlich auch die Größe und den Umfang einer erwachsenen, menschlichen Person. Ob meine unruhigen Nächte damit begannen, lässt sich für mich nicht mehr nachvollziehen, aber als ich nachts erwachte, nahm ich an der Stelle immer einen dunklen, angsteinflößenden "Schatten" wahr. Handelte es sich dabei "nur" um den Schatten der Puppe, den man im Dunkeln ja eigentlich nicht wahrnehmen konnte, oder bekam ich da schon "Besuch"?

 

Bunte Fratzen

Später dann hatte ich mit dem Einschlafen Probleme, denn jedesmal, wenn ich die Augen schloss, sah ich vor meinem inneren Auge schreckliche, angsteinflösende, verschiedenfarbige, grell beleuchtete und immer größer werdende Fratzen, die sehr bedrohlich wirkten. Klar, dass ich da versucht habe, die Augen offen zu halten - was meinem kindlichen Schlafbedürfnis sehr zuwiderhandelte... Nachdem ich schon mit meiner "Schatten-Angst" nicht wirklich ernst genommen worden bin, sparte ich es mir, meinen Eltern von diesen neuen Erscheinungen zu berichten. Viel später im Erwachsenenalter erhielt ich dazu in einer medialen Sitzung mit einem Schutzengel-Schreibmedium die Antwort: "Vor diesen Fratzen hattest Du schon in Indien Angst!" (gemeint war ein früheres Leben...) Na super, was es nicht so alles gibt, dachte ich mir da nur!

 

Geister-Sitzung

Im Alter von ca. 16 Jahren hatte ich eine liebe Schulfreundin, mit der ich immer mal wieder Unfug trieb. "Erbsendrücken" (also bei Fremden an der Tür läuten und weglaufen...) war wohl noch die harmloseste Beschäftigung.

 

Diese Freundin kam eines Tages ganz aufgeregt in die Schule und berichtete mir, dass sie "Kontakt mit Geistern" aufnehmen könnte, es wäre ganz leicht. Nichtsahnend ließ ich mich natürlich neugierig auf dieses Abenteuer ein. Auch ihre Anmerkung: "An dem Ort wo der Geist gerufen wurde, erscheint er nachts zum Spuken" ängstigte mich zu dem Zeitpunkt noch nicht sonderlich.

Also rasch aufs Mädchen-Klo und zur Tat geschritten. Das Ergebnis war nicht wirklich überzeugend, und so ließen wir es auch bald wieder sein.

 

Zuhause angekommen ging mir dieses Erlebnis allerdings nicht mehr aus dem Kopf. Leider musste dann mein jüngerer Bruder ran. Also fix die Vorbereitungen getroffen - und schon ging es los. In aufgeregter Erwartung, wohl wissend, dass das was wir da anstellten nicht ganz "normal" ist, rief ich den "Geist" und stellte meine Fragen. Bis dahin war alles noch "normal"!

 

Nur plötzlich fuhr in unseren experimentellen Aufbau eine derartige unerklärliche aber sehr wohl spürbare Wucht hinein, dass das Buch, das wir dazu in Händen hielten mit einem riesigen Schlag und einigen Saltos geräuschvoll neben uns auf dem Boden landete. Mit weit aufgerissenen Augen und offenen Mündern saßen wir dann wie die begossenen Pudel da...

 

Keiner konnte so richtig begreifen, was uns da eben widerfahren war. Und ich muss sicherlich nicht erwähnen, mit welchen Gefühlen ich die kommende Nacht herannahen sah. Es war eine der unruhigsten und beängstigendsten Nächte meines bisherigen Lebens gewesen...

 

Im Nachhinein betrachtet, kam dieses Erlebnis genau zum rechten Zeitpunkt, um mir zu verdeutlichen, dass auf der "anderen Seite" durchaus Energien und Mächte im Gang waren, mit denen man keine Spielchen treiben sollte!

 

...doch mein Interesse für die Vorgänge "hinter dem Schleier" war geweckt.

 

Geist im Keller

Viel später, als ich selbst schon Mutter von drei Kindern war, hatte ich mit meinem Jüngsten ein bezeichnendes Erlebnis:

 

Da mein Zweijähriger noch nicht in den Kindergarten ging, begleitete er mich natürlich bei allerhand haushaltlichen Pflichten. So auch an diesem Morgen, als wir gemeinsan in den in der Kelleretage befindlichen Waschraum gingen. Während ich die Wäsche vorbereitete, spazierte er in den Kellergängen umher. Da genügend Licht vom Treppenhaus in den Flur schien, ließen wir das Ganglicht aus. Nachdem ich fertig war, verlies ich den Waschraum und schaltete dabei auch das Licht aus - mit heftigem Gebrüll und Geschrei kam mir da mein Sohnemann weinend und mit entsetztem Gesichtsausdruck entgegengerannt und schrie: "Mama, da ist ein Geist!"

 

Nachdem ich ihn mit verschiedenen Maßnahmen etwas beruhigen konnte, gingen wir dieser kuriosen Sache gemeinsam auf den Grund, knipsten das Ganglicht an und bogen vorsichtig um die Ecke in den zuvor abgedunkelten und vom Hauptgang aus völlig uneinsichtigen Kellerbereich. Da wir ja um den göttlichen Schutz und um die Anwesenheit unserer Schutzengel gebeten hatten, konnten wir dieses Abenteuer nun mutig wagen. So konnte sich mein Kleiner ruhig umsehen und stellte auf Nachfrage befreit fest, dass der Geist verschwunden war.

 

Auf diese Weise kann man derartige Situationen sehr konstruktiv lösen, ohne dass das Kind sich für seine Wahrnehmungen gerügt und missverstanden fühlen muss...

 

Bitte beachten Sie: Obwohl die Kenntnisse über diese Grundlagen oft auf einer jahrtausendealten Tradition beruhen, sind sie naturwissenschaftlich noch nicht erwiesen - ihre Wirksamkeit ist nur durch die alternative Erfahrungs-Heilkunde belegt.