Rechtsgrundlagen

für die Heilpraktiker-Tätigkeit

 

Rein rechtlich gesehen, gibt es die leider von vielen verwendete Bezeichnung: "Tierheilpraktiker" nicht!

 

Die rechtlich geschützten Berufsbezeichnungen:

  • "Heilpraktiker"
  • oder "Heilpraktiker für Psychotherapie nach HpG"

 

sind Titel, die nur nach der erfolgreichen staatlichen Überprüfung durch den zuständigen Amtsarzt - mittels mündlichem und schriftlichem Leistungsnachweis - erworben und anschließend zum Qualitätsnachweis auch getragen werden müssen, sich aber ausschließlich auf die Behandlung/Betreuung von Menschen beziehen.

 

Wer diese rechtlich geschützte Bezeichnung fälschlicherweise

im Rahmen eines medizinischen Einsatzes am Tier verwendet, suggeriert eine staatlich geprüfte Qualifizierung, die er nicht erworben hat, weswegen sich Behandler, die Tiere betreuen und über keine ärztliche Approbation verfügen, im Grunde nur:

"Tier-Betreuer" nennen dürften, da auch die Berufsinhalte und -bezeichnung: "Therapeut" gesetzlich geschützt sind.

 

Natürlich gibt es qualifizierte Ausbildungsinstitute für die alternative Betreuung von Tieren, die die meisten Tier-Betreuer auch vorher aufgesucht haben, um sich spezielles Wissen anzueignen. Oftmals werden die Teilnehmer solcher Kurse im Anschluß auch institutsintern überprüft und mit einem Zertifikat bestätigt - die Bezeichnung "Heilpraktiker" dürfen sie anschließend rechtlich aber trotzdem nicht tragen...

 

Ich hoffe, diese Informationen sind Ihnen bei der Auswahl einer geeigneten qualifizierten alternativen Betreuungs-Person hilfreich!