Kindliches Immunsystem


Anscheinend gehen die diesbezüglichen Meinungen

in Fachkreisen gewaltig auseinander!

 

Während nicht wenige Ärzte behaupten

- darunter auch ein ehemaliger STIKO-Vorsitzender - (=STIKO - Ständige Impfkommission, eine Gruppe von Schulmedizinern, unter der Regie des RKI = Robert-Koch-Institut - die einmal jährlich die Impf-Empfehlung herausgibt),

 

dass das kindliche Immunsystem direkt nach der Geburt voll einsatzfähig wäre, weil sonst ja das Impfen ab der 6. Lebenswoche kaum Sinn machen würde, gibt es ebenso wissenschaftliche Stimmen, die ganz klar darlegen, weshalb das so nicht stimmen kann.

 

Aus Sicht der Fachfrau:

  • Dr. Heidi Schooltink, 
  • Studium der Biologie mit Schwerpunkt Mikrobiologie und Biotechnologie, anschließend promoviert an der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen im Fachbereich Biochemie mit "summa cum laude", nachfolgende Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin über rekombinante Antikörper im Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, sowie
  • eigene Publikationen im Bereich: Molekularbiologie, Immunologie, Mikrobiologie und Biochemie,

dauert die

  • Nachreifung des Immunsystems eines Neugeborenen mindestens 1-2 Jahre

- erst dann würde die TH1-Immunantwort ein "normales Niveau" erreichen.

 

Für eine Unreife sprechen allerdings noch wesentlich mehr Faktoren, obwohl die Bildung und Reifung der Abwehrzellen in der Regel während der Schwangerschaft natürlich meistens bereits vollendet werden konnte - außer es würde sich um ein Frühgeborenes handeln!

 

Richtigerweise ist die "Hardware" somit zwar vorhanden,

doch durch die Sterilität im Mutterleib sind die kindlichen Abwehrzellen in der Regel noch völlig untrainiert, unerfahren und funktionsinstabil, da bis dato intrauterin (= im Mutterleib) kein direkter Erreger-Kontakt stattfand.

 

Aus Sicht der Fachfrau:

  • Dr. Andrea Kamphuis
  • 1966 geboren, Halbniederländerin, in Bergisch Gladbach aufgewachsen. In Köln, Leiden und Bonn hat sie Biologie studiert (Hauptfach Botanik, Nebenfächer Genetik und Informatik; späterer Schwerpunkt: theoretische Biologie).

    Bereits 1985, noch vor dem Abitur, hat sie erste Literaturübersetzungen angefertigt. Seit Abschluss ihrer Promotion im Jahr 1999 war sie Autorin, Übersetzerin und Lektorin überwiegend naturwissenschaft-licher Sachbücher; seit 2012 arbeitet sie in der Kommunikations-abteilung eines wissenschaftlichen Instituts.

  • Autorin des Buches: Autoimmun-Buch, "Wer Autoimmuner-krankungen verstehen will, muss das Immunsystem verstehen!"

dauert die

  • Immunsystem-Nachreifung sogar bis zu 5 Jahren,

bis das kindliche Abwehrsystem das Niveau eines Erwachsenen-Immunsystems erreicht hat!

 

Der französische Immunologe Gérard Chaouat,

  • Forschungsleiter am Centre National de Recherche Scientifique in Paris,

schreibt in seinem Online-Artikel "Der Kampf des Fötus mit der Mutter"

in der ZEIT-ONLINE:

Wie könne es gelingen, dass der Fötus im Mutterleib überlebt, obwohl ihn das mütterliche Immunsystem als "fremd" erkannt hat?

> Er begründet das damit, dass zwar auf beiden Seiten ein Waffen-arsenal vorhanden wäre, stärker bei der Mutter, schwächer beim Kind, dessen Immunsystem ja noch unreif wäre, aber die beiden hätten quasi für die Dauer der Schwangerschaft einen "Waffenstillstand" geschlossen.

> Erst 24-48 Stunden NACH DER GEBURT wird es richtig aktiv...

> Und es scheint so, als ob Plazenta und auch Fötus gezielt auswählen würden, welche Antikörper abgewehrt, und welche durchgelassen würden.

> Hätte der Fötus diesen mütterlichen Schutz nicht erhalten, wäre er manchen Erregern völlig hilflos ausgeliefert, da er schließlich noch KEINE EIGENE IMMUNABWEHR gegen sie aufgebaut hätte.

> Zusätzlich würde das Neugeborene ja auch mit der Muttermilch beim Stillen weitere wichtige Abwehrstoffe erhalten.

 

Im Online-Artikel der "Neue Züricher Zeitung" schreibt Ulrike Gebhardt:

> In den letzten 4 Wochen Schwangerschaftswochen würde die Plazenta das Ungeborene mit wichtigen Abwehrstoffen, den Antikörpern, versorgen, damit das Neugeborene für einige Monate einen maßgeschneiderten Nestschutz erhalten könnte.

> Die eigene, kindliche Antikörper-Produktion startet ab ca. dem 4. Schwangerschaftsmonat, allerdings startet die Abwehr erst nach der Geburt in größerem Umfang.

> Laut dem Kinderarzt und Immunologen

  • Georg Holländer, Basel,

bestünde für den Fötus durch das sterile Umgebungsmilieu keine Notwendigkeit für eine Antikörper-Produktion.

> Geschützt vor diversen Mikroorganismen wäre das Ungeborene u. a. durch:

  • Steriles Fruchtwasser,
  • Gebärmutter-Propf, der den Uterus verschließt, und
  • durch die fettige Käseschmiere.

> Bis zum Ende des 2. Lebensjahres könnten Babys nur ungenügend Antikörper gegen Bakterien-Zuckerstrukturen bilden, da die hierfür verantwortlichen "B-Zellen" in der noch unreifen Milz sitzen würden!

> Die Antikörper-Antwort von Neugeborenen wäre auch auffallend kurzlebig!

Offenbar schüttet das Knochenmark zu geringe Botenstoffe aus, und verhindert dadurch das dauerhafte Überleben

der von B-Zellen produzierten Antikörper!

 

Laut Kinderarzt Philipp Henneke, Freiburg,

  • Leiter einer Arbeitsgruppe, die sich mit den angeborenen Mechanismen der Neugeborenen-Immunantwort beschäftigt:
  • Gedämpfte 1. Immunantwort bei Neugeborenen, weil die erste Abwehrfront "Fresszellen" direkt nach der Geburt deutlich inaktiver sind. Deshalb wäre auch die Abgabe von Signal-Botenstoffen abgeschwächt, die für die nachfolgenden Abwehr-Prozesse als Startsignal notwendig wären.
  • Während der Geburt kommt das Baby im Geburtskanal mit verschiedenen Mikroorganismen in Kontakt, die dann zur Erstbesiedelung von Haut und Verdauungstrakt führen.
  • Bereits nach 1 Woche ist der vormals sterile kindliche Darm mit bis zu 400 verschiedenen Bakterienarten im Dickdarm besiedelt.
  • > Hier muss sich die kindliche Abwehr ebenfalls noch zurückhalten, weil es sonst im Darm zu entzündlichen Prozessen kommen würde!
  • Die Zuckerstoffe aus der Muttermilch helfen bei der Ansiedelung der erwünschten Bakterienarten im Darm!
  • Mit der Muttermilch gelangen gleichzeitig viele Abwehrmoleküle auf die kindlichen Schleimhäute, die Entzündungs-Reaktionen verhindern!
  • WICHTIG dabei: Der natürliche Geburtsmodus,
  • denn die Forschergruppe um 
  • Elham Yektaei-Karin, Schweden,
  • fand heraus, dass die kindlichen Abwehrzellen besser zu einem Infektionsherd wandern können, wenn das Baby natürlich geboren wurde - als bei Kaiserschnitt-Kindern!
  • Die Thymus-Aktivität - als Ausbildungsstätte für Immunzellen ("T-Zellen") entfaltet um die Geburt herum ihre höchste Aktivität! Somit enthält das kindliche Blut relativ viele T-Zellen und B-Zellen, die nach der Aktivierung Antikörperproduzieren können.
  • Beide Zell-Typen werden für die Ausbildung des immunologischen Gedächtnisses benötigt --> welches den Neugeborenen noch fehlen würde. 
  • >>> Also braucht die Neugeborenen-Abwehr noch möglichst viele Antigen-Kontakte zum Üben!
  • >>> Unzureichende Stimulation der Immunabwehr durch eine zu sterile Säuglings-Umgebung fördert das Entstehen von Allergien, weil es ohne Antigen-Kontakt in der vorgeburtlichen "Reaktions-Starre" verbleibt!
  • Erschwerte Umstände für die Entwicklung der kindlichen Abwehr:
    • Tabakrauch
    • Umweltgifte
    • Unter-/Mangel-Ernährung
  • (Weltweit versterben jährlich über 2 Mio. Kinder innerhalb der ersten 6 Monate an den Folgen von Infektionskrankheiten...)

 

Eine WARNUNG spricht er ebenso aus:

  • Solange der Säugling noch zu viele mütterliche Antikörper im Organismus hat, könnte das die Wirkung von Impfungen massiv schmälern!
  • Da die Masern-Kombinations-Impfung (MMR/MMR-V) eine leichte Infektion auslösen soll, rät er, mindestens 12 Monate bis nach der Geburt zu warten, weil zu viele mütterliche Antikörper im kindlichen Organismus das verhindern würden!

 

Zusammengefasst:

  1. Das kindliche Immunsystem wird erst ca. 4 Wochen vor der Geburt langsam aktiviert.
  2. Der natürliche Geburts-Modus ist wichtig für das Immunsystem!
  3. Erst-Besiedelung durch Bakterien im Geburtskanal schafft die Basis für eine gesunde kindliche Darmflora - außer bei mütterlicher Dysbiose (=Darm-Fehlbesiedelung)!
  4. Das kindliche Immunsystem ist nach der Geburt - trotz bereits gebildeter Abwehrzellen - noch unreif, weil unerfahren und ungeübt!
  5. Das kindliche Abwehrsystem startet frühestens 24-48 Stunden nach der Geburt!
  6. Gesunde Darmflora mit Barriere-Funktion fehlt, muss beim Baby also erst aufgebaut werden, mit Hilfe der Muttermilch beim Stillen.
  7. Mütterliche Antikörper, die während der Schwangerschaft über die Plazenta, und nach der Geburt mit der Muttermilch auf das Kind übertragen wurden, können bis zu 12 Mon. nach der Geburt die kindliche Antikörper-Bildung (nach Impfung) verhindern!
  8. Die Antikörper-Antwort von Neugeborenen ist sehr kurzlebig!
  9. Das wichtige "Immunologische Gedächtnis" fehlt den Babys noch.
  10. Die Immun-Erst-Antwort (=Fresszellen) ist bei Neugeborenen deutlich abgeschwächt!
  11. Die Immunsystem-Nachreifung dauert unterschiedlich lange: ca. 1-5 Jahre, bis das Niveau eines Erwachsenen-Immunsystem erreicht werden kann.
  12. Ohne ausreichende Aktivierung durch Antigen-Kontakt (=Erreger) verbleibt das kindliche Immunsystem in der uterinen (=Mutterleib) Reaktions-Starre - was die Allergie-Gefahr massiv erhöht!

 

 >>> Möge sich bitte jedes Elternteil dazu selbst eine Meinung bilden,

um die Nutzen-Risiko-Abwägung vor einer Impfung optimal einschätzen

zu können, denn:

  • in den gängigen Impf-Seren ist leider

wesentlich mehr enthalten,  

  • als "nur ein paar Antigene", wie sich der ehemalige STIKO-Vorsitzende, Dr. Jan Leidel in einer Diskussion auf Xing am 23.06.2017 schriftlich äußerte...

 

>>> Melde Dich gerne bei mir,

wenn Du mehr wissen möchtest, u. a. zu:

  • Impfserum-Produktion (Phase 1 und 2)
  • Bakterien-Anzucht, Salz-Lösungen mit Phenol
  • Zell-Kultur-Arten für Erreger-Anzucht (Viren): menschlich, tierisch, von Insekten, menschliche und tierische Krebszellen, Gentechnik...
  • "Betriebs-Geheimnis" als rechtliche Grundlage, die die Hersteller vor  Preisgabe sämtlicher Inhaltsstoffe schützt (was aber für Allergiker absolut notwendig wäre!)
  • Verschiedene Zulassungs-Kriterien vor Markteinführung
  • Enthaltene (teils toxische) Substanzen und Adjuvantien (z.B. Antibiotika, Aluminium, Formaldehyd, Histidin, Phenol, Quecksilber, tierische - also artfremde Eiweiße, Erreger-Toxine, Emulgatoren, usw.)
  • Bisher bekannte leichte, schwerere und schwerste Nebenwirkungen, bzw. Langzeitschäden, die von den Herstellerfirmen zwar in der beigelegten Fachinformation aufgelistet werden - doch viele Eltern haben davon entweder keine Kenntnis, oder ihr Impf-Arzt hat ihnen diese wichtigen Informationen VOR EINER IMPFUNG NICHT so umfassend gegeben, wie es das Aufklärungs-Gesetz in Deutschland fordern würde...
  • Meldung von Impfschaden-Verdachtsfällen durch Eltern, Ärzte und Heilpraktiker

>>> Informationen zu Impf-Gift-Ausleitungs-Optionen